ENA-Architektur                       ...  befindet sich zur Zeit im Umbau - bitte um Verständnis!

Mag. arch. Irene Pollak
 

 

 

 

 

 

kontakt

home

 

Neuere Texte
gelesen und ungelesen

040418

 

Frühlingstexte

Aufwachen

Loslegen

Anfangen

 

Neu

Wieder

Immer wieder

 

Vom Nichts wieder was

Tod und Leben

Leben stirbt nicht

Niemals

 

Frage der Form

Wie schaut Leben aus

Wie stellen wir’s uns vor

Muss Leben immer blühen,

rosa Wangen haben,

singen?

 

Sein Sein sein

Man muss

Sein Sein sein.

Nur darum geht’s,

um’s Sein.

 

Nicht säen, nicht ernten.

 

Sternenstaub

Proteinketten

Kohlenstoff

Wasserstoff

Sauerstoff

 

Energiezufuhr

Blitzentladung

 

Und – passiert war’s  -

 

„Und, wie geht’s Dir?“

„Schlecht, ich hab’ Menschen“

„Das geht vorbei“

 

Wobei –

Menschen sind nicht gleich Leben.

Und

Leben ist nicht gleich Menschen...

 

Nur,

war der Mensch vermeidbar?

Führt zwangsläufig der Einzeller zum

Homo-naja-sapiens?

 

Wie hätt’s anders gehen können?

Hätt’s anders gehen können?

 

A propos:

Ostern.

 

Oder halt Ostara,

Alban ... – Frühlingslicht,

Beltane

Und Walpurgis.

 

Was Mithras begonnen,

der Sol Invictus,

gegen Ende Dezember…

 

Immer das Licht,

immer die Sonne,

das Feuer.

 

Und

Natürlich das Wasser.

 

Wie Tee kochen.

Sprudelnd

Verdampft

Zu Gas.

IP, Budapest, 19. August 2004

Erzsebet...

 

Unlängst

Hat mich die Kaiserin berührt,

die hier als Königin

am Fuße einer Brücke thront,

die ihren Namen trägt.

Umtobt vom rauschenden Verkehr der Großstadt,

herrscht sie über ein kleines Paradies

von Blumen und von Bäumen.

 

Soweit so gut.

 

Sie neigt das Haupt aus Bronze

In kaiserlich und königlicher Huld –

Nein, eigentlich nicht huldvoll,

fragend

blickt sie dem Besucher

ins Gesicht –

und doch,

vielleicht fühlt sich der Besucher nur gefragt...

 

Nein,

da ist schon etwas in der Geste, in der Haltung,

das offene Fragen,

so vieles Unbeantwortetes, zeigt;

 

Und Du stehst an Ihrem Sockel

Und Du schaust ihr ins Gesicht

Und weinst

Und sagst: „Ich weiß ja auch nicht, Hoheit,

ich weiß ja auch nicht,

warum ein Mensch

so einsam leben und

so verzweifelt seine Rebellion,

und so voll Feuer

von den beiden Seiten brennen muss,

ich weiß ja auch nicht!“

 

„Und warum weißt du nicht?“,

fragt sie zurück,

„wo doch – nach beinah hundertfünfzig Jahren –

die Menschen so viel klüger sind

und vieles so viel leichter ist?“

 

„Das ändert nichts“, sagst Du,

„es ändert nichts,

denn einsam sein und

in sich selber fremd und

doch ganz ganz,

das war zu allen Zeiten,

wie es ist.“

DBSchatten  - 040724                                                                 In den Tiefen der Schatten

Suchst Du den Roten Fleck,

der entschwindet,

wie eine flüchtige Idee.

 

Dein Auge taucht,

soweit es kann

und hält die Luft an

und erträgt’s mit Lächeln

zu ertrinken,

 

zieht Dich ganz mit hinein

--

und auch Du lächelst,

denn es ist Dein Ziel,

Dein Zweck

Und alles, was Du bist,

Dich hinzugeben,

aufzulösen,

aufzugeben,

aufzugehen darin,

woher Du kommt,

wohin Du gehen musst.

 

 

So flüchtig auch,

wie ein Komet,

erkennst Du doch die Quelle.

 

Streift Dich auch nur der Schatten,

weißt Du doch um die Nähe,

denn Ihr seid eins,

aus einem Holz,

aus einem Stoff,

 

getrennt

und dennoch ewig

mit einander verbunden,

an einander gebunden.

 

Getrennt,

nur um einander zu begegnen

 

und nur gemeinsam

erlösbar..

 

 

zurück nach "...und sonst..."

home