Es ist Anfang Feber/Februar, ...

der Jänner/Januar ist „überwunden“.

 

Wir müssen uns nichts vormachen, bis der Frühling wirklich spürbar wird, wird es noch dauern – wir stehen mitten im Winter.

 

Aber trotzdem:

 

Ich bin überzeugt, dass die Termine für Bau-, Haus- und Wohn-Messen nicht zufällig oder grundlos so oft in diese Zeit gelegt werden, denn, so wie in der Natur das Wachsen bereits vorbereitet wird, entstehen auch in uns schon die Projekte, die erst später sichtbar werden.

 

Der Übergang ist nun vollzogen, Weihnachten liegt hinter uns, und mit dem Februar tritt auch der Januar – der janusköpfige, der noch in beide Richtungen blickt, in die Vergangenheit.

 

 

Mit Anfang Februar darf sich der Blick endgültig ins junge Jahr heben.

 

Jetzt dürfen Projekte definiert und in Angriff genommen, es darf geplant werden!

 

Das ist nicht immer einfach!

 

So viele Wünsche, Zweifel, Selbst- und Missverständlichkeiten sind zu formulieren, zu diskutieren, auszuräumen und einzurechnen – und, stehen wir nicht manchmal einander und uns selber in der Sicht?

 

Nicht zuletzt deswegen ist diese Zeit auch eine günstige, um sich Experten zu holen und von ihrer Kompetenz zu profitieren!

 

Denn, professionelle Planerinnen und Planer, Architektinnen und Architekten haben viele Qualitäten und können eine Menge Funktionen übernehmen:

 

Da ist zuerst natürlich die Kenntnis über technische und rechtliche Möglichkeiten – dafür haben wir sie ja studieren lassen!

 

Die Guten dieser Spezies können auch kreativ sein, sie haben Ideen, es fällt ihnen ein, was vielleicht nicht auf der Hand liegt – auch dafür haben wir sie studieren lassen.

 

Einige können sogar darstellen, was ihnen einfällt! Nicht gleich digital (also nicht-analog), am Computer, sondern „digital“ im ursprünglichen Sinn, mit dem Finger, mit einer Zeichnung – denn, oft erschließt sich die Idee, das Gefühl, beim Zuschauen, während die Zeichnung entsteht, mit den Erklärungen und Gedanken, die dabei ausgesprochen werden!

 

Und dann gibt es diejenigen, die eine weitere ganz wichtige Funktion übernehmen können: sie sind Spiegel, Lupe, Reflektions- und Reibefläche: sie spiegeln und stellen dar, sprechen aus, was ihren Kunden manchmal gar nicht ganz klar ist, sie sagen, was manche sich nicht auszusprechen trauen, sie nehmen die Reaktionen an und leiten sie ab, verarbeiten sie zum Schluss in Konsens, Machbares und Wunscherfüllung.

 

Und – sie sind nicht persönlich betroffen!

 

Professionelle Berater und Beraterinnen haben immer Distanz zu den haarigen Fragen eines Projektes, sie blicken immer von außen darauf – das schließt Empathie und Anteilnahme nicht aus, im Gegenteil: wer sich nicht verteidigen muss, kann gelassen aufnehmen und umwandeln, kann durch die Unwägbarkeiten und Unbill des unbekannten Landes (oder des wohlbekannten) begleiten und die Vorhaben zu für alle Beteiligten guten Abschlüssen führen!

 

In diesem Sinne, en Garde, es kann losgehen, in die Hände gespuckt , die Ärmel aufgekrempelt und angefangen!

 

Viele Grüße,

 

Irene Pollak, empathisch-kompetente Architektin 😉